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Eingebunden in die kulturelle Landschaft des Landes Baden-Wrttemberg ist das Fahnenschwingen eine,
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von Alters her gepflegte T„tigkeit, die ihren Ursprung im kriegerischen wie auch im religi”sen Bereich hat
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(vgl. Geschichte des Fahnenschwingens).
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Eng verbunden mit ihrer regionalen Geschichte, auf der Grundlage alter Privilegien (1412 wurde in Konstanz
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der Metzgerzunft aufgrund ihrer besonderen Tapferkeit ein Fahne verliehen), pflegen die Fahnenschwinger
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in Baden-Wrttemberg die Kunst der alten Fahnenspiele und erhalten dieses Brauchtum auch durch die
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Entwicklung neuer Wrfe und Figuren.
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Gekleidet in prachtvolle, historische Gew„nder, Uniformen und Trachten sind sie gern gesehene G„ste bei
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den Heimattagen Baden - Wrttemberg, historischen Stadtfesten, Landsknechtslagern, Ritterturnieren
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und Brauchtumsveranstaltungen.
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Um 1500 war es allgemein blich, dass beim Einzug hoher Pers”nlichkeiten in eine Stadt, zum Zeichen der
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Freude, die Fahnen geschwungen wurden.
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Auch heute ist es wieder blich, dass die Fahnenschwinger des Landesverbandes repr„sentative Pflichten
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bernehmen und zur Er”ffnung von Veranstaltungen oder Empf„ngen schwingen.
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Dabei schwingen sie die Fahnen ihrer Gemeinde, ihrer Stadt, ihrer Zunft, des Vereines oder die ihnen vom
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Adel verliehenen Wappen (z.B.: der Historische Fanfarenzug Ritter Hermann in Weisweil das Hauswappen
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des Markgrafen von Baden), oder gar ihr eigenes Wappen (z.B. Ernst Hann von Weyhern).
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Die ideale Verbindung zum Fahnenschwingen ist die Musik. Waren es bei den Landsknechts-Heeren die
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Trommler und Pfeiffer, so waren es in den St„dten, durch k”nigliches Privileg, die Trompeter.
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Heute sind in Baden-Wrttemberg die meisten Fahnenschwinger in Fanfarenzgen integriert.
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Bei den Volkstanz- und Heimatgruppen gibt es auch noch Schwegelpfeiffer und Trommler.
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Vereinzelt gibt es eigenst„ndige Fahnenschwinger und Gruppen.
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Die Grndung des Landesverbandes
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Anfang der 90er Jahre fristeten die Fahnenschwinger in Baden-Wrttemberg ein mehr oder weniger isoliertes
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Dasein. Oftmals wussten benachbarte Vereine nichts voneinander.
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Auch die fahnenschwingerische Technik hielt sich sehr in Grenzen. Zwar gab es Vereine mit "Italienkontakten",
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die sich auf sehr hohem Niveau befanden, der Grossteil der Fahnenschwinger konnte mangels Informationen
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sehr wenig mit der Fahne anfangen.
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1992 wurden die Fahnenschwinger der Niederburg aus Konstanz zu den deutschen Meisterschaften nach
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Wrselen-Bardenberg eingeladen und fanden dort in der Rheinischen Fahnenschwenker-Vereinigung einen
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gut organisierten Verband, der das dortige "Fahnenschwenken" wettkampfm„áig ausgebaut hatte
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und somit zum stark zum Erhalt dieses Brauchtums beitrug.
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1994 fanden die Deutschen Meisterschaften im Fahnenschwenken in Konstanz statt. Der Ausrichter, die
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Fahnenschwinger der Niederburg, bemhten sich Fahnenschwingergruppen aus Baden-Wrttemberg
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ausfindig zu machen um ihnen das wettkampfm„áige Fahnenschwingen n„her zu bringen.
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Der Erfolg dieser Aktion stellte sich auch sehr bald ein. Immer mehr Fahnenschwinger kamen nach Konstanz
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um Tips und Anregungen fr das Fahnenschwingen zu erhalten.
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Auf Einladung der Niederburg trafen sich dann am 06. Januar 1995 im Brauhaus in Konstanz 31 Vertreter aus 14 Vereinen und grndeten den Landesverband der Fahnenschwinger in Baden-Wrttemberg e.V. (LFBW)
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Das Wappen des Landesverbandes, ein Entwurf von Gerhard Schlaich, wurde vom Staatsministerium
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Baden-Wrttemberg genehmigt.
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Der Verband wurde vom Amtsgericht Konstanz eingetragen und vom Finanzamt Konstanz als gemeinntzig anerkannt.
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Heute geh”ren dem Landesverband 64 Vereine mit nahezu 600 aktiven Fahnenschwingern an.
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Der LFBW Mitbegrnder des Deutschen Fahnenschwinger Verbandes e.V.
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